Tim Stöhr neuer Abwehrchef bei den Bisons

13.12.2018

In den letzten Wochen hatte es sich schon angedeutet und nach eingehenden medizinischen Untersuchungen ist die Situation jetzt klar. Libero Tomas Ruiz wird den Bühlern für den Rest der Saison leider nicht mehr zur Verfügung stehen.

Er wird sich einer Operation an der Hüfte unterziehen müssen und fällt damit für den Rest der Saison komplett aus.
Im Hintergrund lief bei den Bisons die Suche nach einem passenden Ersatz. Trainer, Gesellschafter und Management waren sich einig, dass man eine schnelle Lösung benötige, die aber dauerhaft eine deutliche Verbesserung für die Mannschaft darstellt.
Die Bisons suchten sowohl nach einer externen, aber auch internen Alternative. Daß die Entscheidung letztendlich auf den Bisonspieler mit der #2, Tim Stöhr, gefallen ist, hat verschiedene Gründe. „Er hat die besten Annahmewerte im Team nach Tomas Ruiz und bringt dadurch sehr viel Ruhe in die Mannschaft. Was ich an ihm bewundere, ist die Leidenschaft, mit der er sich in die Abwehr reinwirft und nie aufgibt, so unwahrscheinlich es auch erscheint, den Ball noch im Spiel zu halten.“ so Manohar Faupel. Er ist darüber hinaus sehr dankbar dafür, dass sich Stöhr in den Dienst der Mannschaft stellt und für den spielunfähigen Libero Tomas Ruiz in die Bresche springt. „Er ist für mich eine interne Lösung, die das volle Vertrauen der Mannschaft, der Trainer und des Managements hat. Tim kann sofort die notwendige Annahmestabilität erzeugen, die wir jetzt benötigen. Und vor allem können wir mit ihm dauerhaft planen, sowohl in dieser Saison und auch darüber hinaus.“, freut sich Faupel über diese Lösung.
Auch Headcoach Ruben Wolochin zeigt sich sehr zufrieden: „Ich bin glücklich, dass wir mit Tim Stöhr eine gute interne Lösung für die Bisons gefunden haben. Seine Annahme ist sehr gut und in der Abwehr kämpft er um jeden Ball. Er wird dem Team Qualität in der Annahme geben und trägt viel zu einer verbesserten Mannschaftsleistung bei."
Neu-Libero Tim Stöhr durfte bereits vor zwei Jahren erste Erfahrungen auf der Libero-Position in Bühl sammeln.  „Natürlich hätte ich gerne weiter auf der Außenposition gespielt, aber die Entscheidung auf Libero zu wechseln, habe ich auch im Interesse der Mannschaft getroffen. Meine Teamkollegen können sich zu 100% auf mich verlassen, ich werde mein Bestes geben, dass kein Ball mehr hinten reinfällt.“

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