Kein Ausrutscher im Osten

27.01.2018

Es war eine lange Anreise am Freitag mit einem Trainings-Zwischenstopp in der Bühler Partnerstadt Schkeuditz. Die Bisons sind voll fokussiert auf das heutige und für sie sehr wichtige Spiel in Königs-Wusterhausen.

Der Blick auf die Tabelle verrät es, die Liga bleibt - von Branchenprimus Friedrichshafen abgesehen - weiter eng zusammen. Und auf den Plätzen 5 bis 8 trennen Herrsching (19), Lüneburg (19), Alpenvolleys (19) und die Volleyball Bisons (17) nur 2 Punkte voneinander. Um dem 14.Spieltag die richtige Würze zu geben, treffen die Bisons auswärts auf die Netzhoppers, parallel kommt es zur ebenfalls spannenden Begegnung zwischen Lüneburg und Herrsching.

Für Headcoach Ruben Wolochin ein weiterer Grund, das Spiel im Berliner Umland nicht weniger fokussiert anzugehen, als dies letzte Woche zu Hause gegen die AlpenVolleys der Fall war. „Es ist keine leichte Aufgabe in KW, dort zu spielen, bereitet den meisten Mannschaften Probleme. Wir müssen mit dem gleichen Schwung und der vollen Aufmerksamkeit wie gegen die AlpenVolleys ins Spiel gehen, dann haben wir eine gute Ausgangslage.“ Das bedeutet, dass die Bühler viel Druck über den Aufschlag machen müssen und auch die Achse Yanagida - Kruzhkov wieder funktionieren sollte. Positiv für die Bisons: alle Spieler sind fit und heiß. Wolochin hat daher alle Optionen im Kader, um das Spiel neu aufzustellen und in eine andere Richtung zu bringen, sollte es die Partie erfordern.

Für das Spiel hat man sich wie immer intensiv vorbereitet und auch die Anreise optimiert. Team-Manager David Molnar: „Es war gut, dass wir am Freitagnachmittag in Schkeuditz einen längeren Stopp und die Trainingseinheit einrichten konnten. Da hat uns die Städtepartnerschaft Bühl-Schkeuditz sehr geholfen und Jörg Woytal vom Sportausschuss hat da schnell vermittelt.“ Das Training in der Partnerstadt fügte sich damit nahtlos in die übliche Routine vor den Bisons-Heimspielen ein. Bürgermeister Lothar Dornbusch freute sich, dass die Bisons ihr Training in Schkeuditz absolvierten. Er und Hausmeister Mike Haubenreisser ließen sich das gemeinsame Abschlussfoto mit den Bühler Gästen nicht nehmen und wünschten den Bisons für das anstehende Spiel viel Erfolg.
Die haben es wiederum selbst in der Hand, die Entwicklung der letzten Wochen zeigt deutlich in die positive Richtung. Konzentration, Geduld und mutiges Aufspielen, für die Bisons keine leichte, aber durchaus lösbare Aufgabe, um nicht auf dem Parkett in der Landkost-Arena auszurutschen. Busfahrer Michael Reiss hingegen erhielt beim samstäglichen Vormittagstraining in Wusterhausen noch die letzte „Freigabe“ für seinen Team-Bus. Die lokale Polizei kontrollierte ihn auf dem Parkplatz, während die Mannschaft sich in der Halle erwärmte: „Alles okay“ für die lange nächtliche Fahrt zurück ins Badische. Die soll mit drei wichtigen Punkten im Gepäck angetreten werden, nichts anderes fordert Wolochin von seinen Spielern und dies ist genau in deren Sinn.

Partnerschaftliche Beziehung: Trainingsstopp der Bisons in Schkeuditz vor dem Spiel gegen die Netzhoppers Bildrechte: Volleyball Bisons Bühl

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