Guter Anfang - aber keine echten Härtetests

17.09.2017

Für den Anfang war es mehr als ordentlich. Mit vier gewonnenen Testspielen gegen den Zweitligisten FT Freiburg und den schweizerischen A-Ligisten Volley Top Luzern starteten die Volleyball Bisons Bühl in die nächste Phase der Vorbereitung. Rund vier Wochen nach offiziellem Trainingsstart und fünf Wochen vor Saisonbeginn war Chef-Trainer Ruben Wolochin zufrieden mit dem Leistungsstand seiner neu formierten Mannschaft. "Es war ein guter Anfang, wir hatten viel Spaß."

Zu viel Bedeutung will der Argentinier, der mit Bühl in seine achte Saison gehen wird, den Spielen aber nicht beimessen. Dazu waren die Gegner schlichtweg nicht gut genug. "In den nächsten Wochen kommen stärkere Gegner", so Wolochin. In diesen anstehenden Vergleichen mit Spitzenteams müsse seine Mannschaft zeigen, was wirklich in ihr steckt. Weder die Spiele gegen Freiburg, die Wolochin nutze, um einigen Nachwuchsspielern Einsatzzeiten zu geben, noch gegen den Fünften der schweizerischen Meisterschaft, mussten die Bisons an ihre Leistungsgrenze gehen. Auffällig war aber trotzdem, wie gut insbesondere der Block schon funktionierte und auch in der Feldabwehr agierte das Team sehr aufmerksam.

"Der Kampf um die Stammplätze wirkt sich sehr positiv auf den Trainingseifer aus", zieht auch Team-Manager David Molnar ein positives Zwischenfazit. Dabei ist mit dem Japaner Masahiro Yanagida die spektakulärste Neuverpflichtung noch gar nicht mi t dabei. Yanagida ist noch mit der Nationalmannschaft unterwegs und wird erst Ende des Monats zur Mannschaft stoßen, die sich zu diesem Zeitpunkt im Trainingslager in Italien befinden wird. "Wir holen ihn am Flughafen in Rom ab", wurde laut Geschäftsführer Manohar Faupel alles unternommen, um den Außenangreifer möglichst früh ins Team zu integrieren. Bis dahin wird die Mannschaft bis zu neun Trainingseinheiten pro Woche absolvieren und auch reichlich Spielpraxis sammeln. Am kommenden Wochenende warten beim Turnier in Verdun unter anderem Ligakonkurrent United Volleys Rhein-Main und der französische Meister Chaumant.

Anschließend stehen beim Trainingslager in Kalabrien drei Spiele gegen italienische Erstligisten an, ehe es dann Ende des Monats, beim Turnier in Chaumant, sowohl gegen die tunesische Nationalmannschaft als auch Paris Volley geht. Als Generalprobe für die neue Spielzeit wird am Samstag, 7. Oktober, in heimischer Halle dann einmal mehr der traditionelle LuK-Cup ausgespielt.

Quelle: Text BT vom 11.09.2017

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