Felix Orthmann geht ins dritte Bisons-Jahr

25.04.2018

Zufriedenheit bei Gesellschaftern, Managern, Trainern und natürlich auch bei Bisons-Spieler Felix Orthmann. Der 21jährige Spieler hat in Bühl noch einen Vertrag bis Sommer 2019, um seinen Verbleib entstand Anfang April jedoch ein unbeabsichtigter Wirbel.

Zwei unglücklich formulierte Aussagen aus dem Pressegespräch nach Saisonende fanden sich in der Zeitung wieder: In der Kombination der Äußerungen ergab sich für Außenstehende der Eindruck, die Bundesligaverantwortlichen wollten sich von dem sympathischen Westfalen vorzeitig trennen.

Dass Orthmann daraufhin im privaten und Volleyballumfeld mit Nachfragen konfrontiert wurde, ist für Geschäftsführer Manohar Faupel nachvollziehbar. Er ärgert sich über den Kommunikationsfehler sowie die unangenehme Situation für den Spieler und übernimmt dafür auch die volle Verantwortung: "Natürlich sprechen wir mit der Presse in einem solchen Rahmen über jeden einzelnen Spieler und im Detail. Aber meine Aufgabe ist es, mögliche schiefe Darstellungen zu sehen und korrigierend einzugreifen. Dass mir das durchgerutscht ist, dafür kann ich mich nur nochmals bei Felix entschuldigen. Die Aufregung um seine Person und ihn als Spieler hat er nicht verdient, wir alle schätzen Felix sehr. Er ist auch ein Spieler, der sich um die Mannschaft und den Zusammenhalt sowie das soziale Miteinander neben dem Spielfeld kümmert."

Für Faupel und die Gesellschafter war nach Saisonende unstrittig, dass der Außenangreifer in Bühl bleiben soll, wie dies sein Vertrag vorsieht. "Aber wenn ein Spieler nicht häufig zum Einsatz kommt, dürfen wir natürlich fragen, ob die Gesamtkonstellation stimmt. Das bedeutet nicht, dass der Spieler ersetzt werden soll. Aber gemeinsam mit Trainer und Spieler müssen wir an der einen oder anderen Schraube drehen, um die Voraussetzungen auch für den Spieler zu optimieren." Zu diesen Maßnahmen gehörten ebenfalls Gespräche mit dem Headcoach und Ruben Wolochin vernahm dabei sehr wohl die Unzufriedenheit von Orthmann bezüglich seiner wenigen Spielzeiten. "Ich mag Felix als Spieler und Menschen sehr. Dass er sich mehr Einsätze gewünscht hat, das ist mir klar. Sonst wäre er kein guter Spieler, wenn ihn das kalt lassen würde. Mit Felix habe ich besprochen, was unsere gemeinsamen Ziele für 2018/19 sind. Ich sehe ihn weiter als Potential und erwarte mir, dass er diese Leistung in der kommenden Saison unter Beweis stellen wird."

Alle Missverständnisse seien ausgeräumt und die Gesellschafter sowie das Management hätten sich in den letzten Gesprächen klar zu ihm bekannt, so Orthmann abschließend. "Ich habe hier noch einen Vertrag und wir alle möchten, dass dieser auch auf dem Spielfeld erfolgreich umgesetzt wird. Ich freue mich auf jeden Fall auf die kommende Saison: Ich bin gerne in Bühl und möchte auf meiner Position mit dem Vertrauen aller Beteiligten durchstarten."

Insgesamt stehen mit Felix Orthmann nun sechs Bisons der vergangenen Saison fest im Kader für 2018/19. Für Ruben Wolochin und Manohar Faupel bedeutet das aber noch nicht Endstation: "Mit weiteren Spielern sind wir noch im Gespräch, wir hätten gerne noch den einen oder anderen der letzten Saison mit an Bord. Aber schon jetzt sind wir sehr zufrieden, dass unsere Planung vom Sommer 2017, die Spieler zukünftig länger in Bühl zu halten, sich als erfolgreich erweist."

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