Bisons beschenken sich mit 6 Punkten

12.12.2016

Sechs Punkte mehr und damit Platz 6. Daher fiel auch die Bilanz der beiden Tage positiv aus: "Sportlich und organisatorisch war es harte Arbeit, die sich aber gelohnt hat" so Geschäftsführer Faupel.

Die Volleyball Bisons des TV Ingersoll Bühl haben ihre Chancen genutzt und sind mit zwei Siegen am Doppelheimspieltag in dieser Saison erstmals bis auf Platz 6 der Tabelle geklettert. Dem 3:1 gegen den TSV Herrsching am Samstag folgte am Sonntag ein 3:0 Pflichtsieg über den VC Olympia Berlin.

Der "geilste Club der Welt" aus Herrsching erwies sich zunächst als harter Brocken und war zu Beginn eher der "diskussionsfreudigste Club der Welt." Die Überlegenheit der Bühler in den ersten zwei Sätzen ließ sich jedoch nicht wegdiskutieren. Insbesondere im Aufschlag setzten Jens Sandmeier, Ilya Zhilin und Akhrorjon Sobirov immer wieder Ausrufezeichen.

Auch der Schiedsrichter hatte die Diskussionen bald satt und zeigte bereits im ersten Satz die erste von insgesamt drei roten Karten, alle ohne Zweifel berechtigt und beide Mannschaften betreffend . Das brachte Farbe ins Spiel und machte das Spiel durchaus atmosphärisch dichter: Herrsching ließ sich davon eher aus der Ruhe bringen, Bühl gab deshalb vielleicht den dritten Satz ab. Allerdings hatte Herrsching sich in diesem auch erheblich gesteigert. So ließ Zuspieler Patrick Steuerwald ein ums andere Mal seine Klasse aufblitzen, und Florian Malescha sorgte im Aufschlag für erheblichen Druck auf die Bühler Annahme.

Wenn es darauf ankam, hatten die Bisons in Ilya Zhilin allerdings einen Mann für die klaren Punkte. Im vierten Satz sorgte dann der MVP Akhrorjon Sobirov durch eine frühzeitige Aufschlagsserie dafür, dass Herrsching nun auseinanderbröselte und nur auf magere 13 Punkte kam.

Das Spiel gegen den VCO Berlin am Sonntag war dann eine Pflichtaufgabe, welche die Bisons unter dem Strich souverän lösten. Zu ungleich besetzt zeigten sich die Nachwuchstalente aus Berlin, bei denen aber Egor Bogachev immer wieder mit seinen gewaltigen Sprungaufschlägen punkten konnte. Äußerst sympathisch war auch der Kampfgeist der Berliner, die keinen Ball aufgaben und so dem Publikum einige sehenswerte Ballwechsel bescherten.

Bühls Trainer Ruben Wolochin nutzte die Gelegenheit, auch um einige Stammkräfte für das Spiel am Mittwoch in Friedrichshafen zu schonen. Besonders freute er sich dabei über die Leistung von Felix Orthmann, der auf der Diagonalposition eine viel versprechende Form an den Tag legte und sich am Ende verdient über die Auszeichnung als wertvollster Spieler des Sonntags freuen durfte.

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